miteinander entwickeln, experimentieren, "begreifen"
Junge Forscherinnen und Forscher setzen Zeichen für Nachhaltigkeit
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums überzeugen beim BundesUmweltWettbewerb
Mit großem Forschergeist und Engagement haben sich zwei Schülergruppen des Gymnasiums erfolgreich am diesjährigen BundesUmweltWettbewerb beteiligt. Beide Projekte befassten sich mit dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit – und wurden dafür mit einem Anerkennungspreis und einem Buchgutschein ausgezeichnet.
Die Sechstklässler Philipp Kunz, Julia Moor und Maximilian Graf untersuchten in ihrem Projekt „Das vergessene Pausenbrot“, wie sich die Haltbarkeit von Vesperbroten verlängern lässt. Sie testeten verschiedene Aufbewahrungsarten und Zusatzstoffe, etwa Salz, Reis oder Nudeln, die Feuchtigkeit aufnehmen können, sowie Zitronensaft oder Trauben, die durch ihre Antioxidantien die enzymatische Bräunung verhindern. So fanden sie heraus, wie sich Lebensmittelabfälle im Alltag reduzieren lassen – ein Thema, das gerade in Zeiten steigender Lebensmittelpreise große Bedeutung hat.
Die Achtklässler Felix Hermle und Lina Schönfeld beschäftigten sich in ihrem Projekt „Bioabbaubare Polymere: umweltfreundliches Plastik herstellen“ mit einer Alternative zu herkömmlichem Kunststoff. Mithilfe von Agar-Agar, einer Substanz aus Algen, entwickelten sie verschiedene Rezepturen und untersuchten ihre Ergebnisse sogar unter dem Mikroskop. Ihr Ziel: Materialien zu schaffen, die biologisch abbaubar sind und die Umwelt weniger belasten.
Mit ihren Arbeiten haben beide Teams gezeigt, dass Wissenschaft und Nachhaltigkeit schon im Schulalter Hand in Hand gehen können. „Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler – sie beweisen, dass Umweltschutz im Kleinen beginnt“, lobt Lehrkraft Elsa Hellinger, die die Projekte im Rahmen ihrer Forscher-AG betreut hat.




